Die Vertrauensarbeitszeit, auch als „Vertrauensarbeit“ oder „Vertrauensgleitzeit“ zu finden, beschreibt ein Modell der Arbeitsorganisation, nach welchem die Gestaltung der Arbeitszeiten dem Mitarbeiter selbst überlassen wird. Kern dieses Modells bildet das Vertrauen des Arbeitgebers, dass ein Arbeitnehmer die ihm gestellten Aufgaben verantwortungsvoll erfüllt und dabei im Durschnitt die vertraglich vereinbarte Wochen- oder Monatsarbeitszeit erfüllt. Arbeitsbeginn und -ende werden in der Regel weder vorgegeben, kontrolliert noch dokumentiert.

Was die Vertrauensarbeitszeit nicht sein sollte: Ein gängiges, kostengünstiges und bewährtes Mittel, um die Mitarbeiterschaft zu andauernder Mehrarbeit ohne finanziellen oder zeitlichen Ausgleich zu bewegen. „Es gibt keine Zeiterfassung und damit auch keine Überstunden“ sollte als nichts anderes als pure Ausbeute gesehen werden und ist weder modern, noch agil.