Das Performance Management umschließt alle Prozesse, Instrumente und Aktivitäten eines Unternehmens zur Entwicklung der Mitarbeiter und Steuerung ihrer Leistung. Ziel ist es, die individuelle und Unternehmensleistung nicht nur zu messen und zu kontrollieren, sondern durch das gezielte Nutzen und Fördern von Potentialen eine optimale Erreichung der Unternehmensziele zu ermöglichen. Das Performance Management eines Unternehmens setzt sich i.d.R. aus mehreren Elementen zusammen, beispielsweise dem Zielvereinbarungsprozess, der Leistungsbeurteilung, Potenzialanalysen sowie leistungsbezogener Anreizsysteme. Bekannte Methoden der Leistungsbeurteilung stellen Feedbackgespräche dar, z.B. in Top-down (von Führungskraft zu Mitarbeiter), Bottom-up (von Mitarbeiter zu Führungskraft) oder 360° Grad (von Führungskraft, Kollegen, Mitarbeitern und Kunden/Lieferanten/Stakeholdern) Variante.

Was das Performance Management nicht sein sollte: Ein rigides Kontrollinstrument, das Leistung außerhalb der Standarddefinition übersieht oder gar negiert, sowie ein Set künstlicher Initiativen und Instrumente zum reinen Selbstzweck. Mitarbeiter- oder Entwicklungsgespräche nur um ihrer selbst willen und ohne jegliche Umsetzung oder (nicht-)materielle Konsequenzen können leider nur als reine Ressourcenverschwendung angesehen werden sowie im Zweifelsfall als teure Zeit- und Papierfresser.