Die Employability beschreibt die Beschäftigungs- bzw. Arbeitsmarktfähigkeit einer Person und somit die Eignung und Bereitschaft, sich an die (verändernden) Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen und im angestrebten Job eine Anstellung zu finden. Die Employability eines Arbeitnehmers kann durch fachliche und persönliche Kompetenzen, aber auch soziale und methodische Fähigkeiten gestärkt werden; dies geschieht auf Eigenverantwortung des Arbeitnehmers oder kann vom jeweiligen Arbeitgeber aktiv durch Weiterbildungsprogramme gefördert werden. Je höher die Passung zwischen individuellen Kompetenzen und der Bereitschaft zur Veränderung einerseits und den Anforderungen des Arbeitsmarktes andererseits ausfällt, desto größer ist die Employability einer Person.

Was Employability nicht sein sollte: Ein Druckmittel für Arbeitgeber, um ihre Arbeitnehmerschaft zwanghaft zur Weiterbildung anzutreiben, insbesondere außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit. Auch im Falle von unternehmensrelevanten Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. die Entwicklung von Expertenwissen, das ausschließlich oder primär für den jeweiligen Arbeitgeber interessant ist) sollte die Stärkung der Employability nicht als Deckmantel verwendet werden, sofern der Arbeitnehmer nicht auch explizit durch diese Maßnahme die eigene Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt erhöhen kann.