Willkommen in der Arbeit 4.0

Autor: Britta (Seite 1 von 2)

On Leave (be right back?)

Wer ab und zu hier reinschaut, wundert sich vielleicht, warum schon länger keine neuen Beiträge veröffentlicht wurden. Ich arbeite natürlich weiterhin und die New Work begleitet mich, wie euch alle, tagtäglich. Und selbstverständlich habe ich auch noch meine Gedanken zu unserer Arbeitswelt und werde auch nicht müde, diese im echten Leben zu äußern – allen voran meine Kritik an der Vertrauensarbeitszeit und den Gefahren, die sie aus meiner Sicht mit sich bringt.

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Umwege erhöhen die Ortskenntnis – Irrungen & Wirrungen der Berufswahl

Vor einem halben Jahr bin ich in einen neuen Job gestartet, und schon ist die Probezeit überstanden. Es ist verrückt, wie die letzten Monate beruflich an mir nur so vorbeigeflogen sind – und gleichzeitig die Zeit im Jahre 2020 einer anderen Logik folgt, klebt und schleicht und sich unendlich in die Länge zieht, so dass dieses Jahr meinem Gefühl nach bereits mindestens 20 Monate durchlaufen haben muss. Weil das Leben gerade ein anderes ist, als ich es in den letzten drei Jahrzehnten kennengelernt habe, weil ich bis heute mein Team nahezu ausschließlich über MS Teams oder Zoom kenne und weil das Privatleben so isoliert und unvorhersehbar ist, wie es zu Pandemie-Zeiten wohl sein muss.

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New Work, New Normal und ungeahnte Nostalgie – Ein Bekenntnis

New Work und „New Normal“, das sind die Zeiten, in denen wir leben und Begriffe, die meine berufliche und private Existenz für Jahre, vielleicht Jahrzehnte prägen werden. Die New Work existiert natürlich schon weitaus länger als die Zeiten des „New Normals“, und stellt die Arbeitswelt dar, in die ich nach meinem Studium hoffnungsvoll startete. In ihr kenne ich mich aus und ich weiß, was ich von ihr zu erwarten habe – und welche Aspekte ich für mich akzeptieren oder rigoros ausschließen kann. Ich bin ein New Work-Experte der Generation Y und das gibt mir Orientierung und Sicherheit in einer Welt, die sich stetig weiterbewegt.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – Ein Plädoyer für die Zeiterfassung 4.0

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich nahezu ausschließlich gearbeitet habe. Es war der erste richtige Job, und es hat verdammt viel Spaß gemacht. Die Kollegen waren jung, ehrgeizig, motiviert und wollten möglichst schnell in ihrer Karriere vorankommen. Es war eine tolle Zeit, in der ich einige Freundschaften schließen konnte und viele bierselige Abende vor ein und demselben Berliner Späti verbracht habe. Das war die Start-up Welt, wie man sie sich vorstellt, schnelllebig und dynamisch, mit vielen sehr schlauen Kolleginnen und Kollegen, die große Ziele hatten.

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Ein Satz mit x… Warum das Mitarbeitergespräch oft viel will, und wenig kann

Es ist Sommer, und die Tage sind noch lang und angenehm warm. Die Sonne scheint – doch die niedrigere Laufbahn und ihre goldenen Strahlen verraten, dass wir uns einer dunklen Jahreszeit nähern. Kalendarisch und meteorologisch steht der Herbst kurz bevor, doch sind es nicht die regnerischen, kalten Tage oder peinlichen Halloween-Kostüme, vor denen es mir graut. Nein, als viel nervenaufreibender empfinde ich vielmehr das letzte Quartal eines Kalenderjahres, das für die meisten Unternehmen zugleich das letztes Quartal eines Geschäftsjahres darstellt – und damit jene Monate, in denen wir Arbeitnehmer uns auf das jährliche Highlight unserer Berufs- und Persönlichkeitsentwicklung freuen dürfen: das Mitarbeitergespräch.

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No Work in der New Work – wenn Urlaub wirklich Urlaub ist

Nach einer längeren Abwesenheit von diesem Blog und einem wunderbar erholsamen Urlaub in der österreichischen Bergwelt melde ich mich hier nun endlich zurück. Ich freue mich über die Besucher der letzten Wochen und das anhaltende Interesse an dieser Plattform und hoffe, dass ich trotz aktuell hochsommerlicher Temperaturen, Wetterprognosen und Aktivitäten sowie meiner beruflichen Aufgaben nun wieder vermehrt dazu kommen werde, neue Beiträge zu veröffentlichen – egal ob als Gast- oder Eigenbeitrag.

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Out of Office

In den letzten Wochen war ich selten am privaten Laptop anzutreffen, dafür umso öfter im Büro bzw. Homeoffice oder am Wochenende an (und in) den wunderschönen Gewässern Bayerns, immer voller Sehnsucht nach den Bergen. Nun ist es fast soweit und der Sommerurlaub steht vor der Tür, in der Hoffnung, dass das Infektionsgeschehen den – zum Glück schon lange – geplanten Besuch in der wunderschönen Nachbar- und Alpenrepublik Österreich zulässt.

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Vertrauensarbeitszeit – Die womöglich größte Lüge der New Work

Die Motivation für diesen Blog ist schnell zusammengefasst: echte Erlebnisse aus dem eigenen Arbeitsleben oder dem von Freunden, Familie und Lesern berichten und dadurch ein realistischeres Bild der New Work zeichnen zu können. Diese schöne neue Arbeitswelt, in der wir unseren ureigenen Interessen nachgehen, losgelöst von festen Vorgaben explorativ und iterativ neue und vor allem innovative Produkte entwickeln und einem übergeordneten Purpose folgen sollen, damit Arbeit endlich sinnhaft und erfüllend wird, und nicht einfach nur zweckgebundene… na ja, Arbeit eben.

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Bullshit-Bingo ist nicht schwer – echte New Work umso mehr

So komplex sich unsere heutige Gesellschaft zeigt, so viele Möglichkeiten sie bieten mag, so vielfältig scheint gleichzeitig unser Verständnis der neuen Arbeitswelt, in der wir uns alle – mehr oder weniger ausgereift – befinden. Auch wenn allgemeiner Konsens hinsichtlich der aktuell gültigen Version, der Arbeit 4.0, besteht, und auch der Weg hierhin sowie die Abgrenzungen zu den relevanten Vorgängerversionen dank der modernen Arbeits(markt)forschung nachvollziehbar sind, scheint in der tatsächlichen Umsetzung ein grundsätzlicher Standard ihrer Kernkonzepte noch in weiter Ferne.

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Gesetz vor Vertrauen? – Was das Homeoffice wirklich braucht

Am Anfang und am Ende steht das Vertrauen. Nahezu jede der aktuellen Diskussionen zur Gestaltung von Arbeit und den großen Lehren der Corona-Krise dreht sich um Themen, die maßgeblich durch Vertrauen beeinflusst werden. Dabei besonders intensiv diskutiert und mit dem schicken New Work-Label versehen: die Arbeit im Homeoffice, gar ein gesetzliches Anrecht darauf, sowie die flexible Gestaltung von Arbeitszeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für eine gesunde Work-Life-Balance. Interessant ist dabei, dass in den wenigsten Diskussionen hervorgehoben wird, welch zentrale Rolle das gegenseitige Vertrauen spielt, wie wichtig es ist, dass sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite grundsätzlich positive Intentionen für die Arbeitsgestaltung unterstellen. Und wie oft diese vertrauensvolle Grundlage eigentlich fehlt.

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