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Willkommen in der Arbeit 4.0

No Work in der New Work – wenn Urlaub wirklich Urlaub ist

Nach einer längeren Abwesenheit von diesem Blog und einem wunderbar erholsamen Urlaub in der österreichischen Bergwelt melde ich mich hier nun endlich zurück. Ich freue mich über die Besucher der letzten Wochen und das anhaltende Interesse an dieser Plattform und hoffe, dass ich trotz aktuell hochsommerlicher Temperaturen, Wetterprognosen und Aktivitäten sowie meiner beruflichen Aufgaben nun wieder vermehrt dazu kommen werde, neue Beiträge zu veröffentlichen – egal ob als Gast- oder Eigenbeitrag.

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Out of Office

In den letzten Wochen war ich selten am privaten Laptop anzutreffen, dafür umso öfter im Büro bzw. Homeoffice oder am Wochenende an (und in) den wunderschönen Gewässern Bayerns, immer voller Sehnsucht nach den Bergen. Nun ist es fast soweit und der Sommerurlaub steht vor der Tür, in der Hoffnung, dass das Infektionsgeschehen den – zum Glück schon lange – geplanten Besuch in der wunderschönen Nachbar- und Alpenrepublik Österreich zulässt.

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Vertrauensarbeitszeit – Die womöglich größte Lüge der New Work

Die Motivation für diesen Blog ist schnell zusammengefasst: echte Erlebnisse aus dem eigenen Arbeitsleben oder dem von Freunden, Familie und Lesern berichten und dadurch ein realistischeres Bild der New Work zeichnen zu können. Diese schöne neue Arbeitswelt, in der wir unseren ureigenen Interessen nachgehen, losgelöst von festen Vorgaben explorativ und iterativ neue und vor allem innovative Produkte entwickeln und einem übergeordneten Purpose folgen sollen, damit Arbeit endlich sinnhaft und erfüllend wird, und nicht einfach nur zweckgebundene… na ja, Arbeit eben.

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Bullshit-Bingo ist nicht schwer – echte New Work umso mehr

So komplex sich unsere heutige Gesellschaft zeigt, so viele Möglichkeiten sie bieten mag, so vielfältig scheint gleichzeitig unser Verständnis der neuen Arbeitswelt, in der wir uns alle – mehr oder weniger ausgereift – befinden. Auch wenn allgemeiner Konsens hinsichtlich der aktuell gültigen Version, der Arbeit 4.0, besteht, und auch der Weg hierhin sowie die Abgrenzungen zu den relevanten Vorgängerversionen dank der modernen Arbeits(markt)forschung nachvollziehbar sind, scheint in der tatsächlichen Umsetzung ein grundsätzlicher Standard ihrer Kernkonzepte noch in weiter Ferne.

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Gesetz vor Vertrauen? – Was das Homeoffice wirklich braucht

Am Anfang und am Ende steht das Vertrauen. Nahezu jede der aktuellen Diskussionen zur Gestaltung von Arbeit und den großen Lehren der Corona-Krise dreht sich um Themen, die maßgeblich durch Vertrauen beeinflusst werden. Dabei besonders intensiv diskutiert und mit dem schicken New Work-Label versehen: die Arbeit im Homeoffice, gar ein gesetzliches Anrecht darauf, sowie die flexible Gestaltung von Arbeitszeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für eine gesunde Work-Life-Balance. Interessant ist dabei, dass in den wenigsten Diskussionen hervorgehoben wird, welch zentrale Rolle das gegenseitige Vertrauen spielt, wie wichtig es ist, dass sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite grundsätzlich positive Intentionen für die Arbeitsgestaltung unterstellen. Und wie oft diese vertrauensvolle Grundlage eigentlich fehlt.

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Employee Experience im Onboarding – Am Arbeitsplatz war die Show vorbei

Ein anonymer Gastbeitrag

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“, so wunderbar simpel können Hermann Hesses berühmte und oft zitierte Worte die Aufregung, Begeisterung und Magie eines Neuanfanges einfangen und beschreiben. Auch einem beruflichen Wechsel und Neustart kann ein Zauber innewohnen – der Schritt ins Unbekannte, eine Herausforderung, neue Kollegen, eine völlig neue Kultur und vielleicht ganz neue Möglichkeiten für die eigene Karriere. Doch wo einerseits großes Potential für die Motivation, das Engagement, frische Ideen und die Mitarbeiterbindung schlummert, verbergen sich andererseits zahlreiche Möglichkeiten für Frustration, Demotivation und eine von Beginn an geschädigte Arbeitsbeziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter. Und so wird das berühmte Onboarding für viele Arbeitnehmer weniger zum perfekten Start in einen neuen Job als vielmehr zur idealen Motivation sich dem Zauber eines weiteren Neuanfanges hinzugeben und das Heil in der Flucht zu suchen. Im folgenden Gastbeitrag erzählt ein anonymer Autor von seiner Employee Experience im Onboarding seines neuen Jobs – und warum er jetzt schon wieder auf Jobsuche ist.

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Gastbeitrag: Positives (Er-)Leben im Homeoffice

Auch wenn aktuell zahlreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen umgesetzt werden, hat sich unser Leben und unsere Arbeitsweise dauerhaft durch die letzten Monate und Erlebnisse verändert. So mag beispielsweise das Homeoffice für viele Arbeitnehmer eine willkommene Erfahrung gewesen sein; und dennoch gibt es viele Menschen, die aufgrund der bedrohlichen Nachrichten, sozialer Isolation oder schlichter Langeweile mit der neuen Realität zu kämpfen haben. Für jene Betroffenen und alle, die einen anderen Blick auf die jetzige Zeit und ihre Folgen nehmen möchten, habe ich folgenden Gastbeitrag mit Tipps aus der systemischen Beratung erstellt, der auf therabee veröffentlicht wurde.

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Moderne Talent Acquisition: Mehr Candidate(s) & wenig Experience?

Die Suche nach einem neuen Job ist in den seltensten Fällen ein großer Spaß und Quell unendlicher Freude. Selbst wenn die aktuelle Arbeit von Frustration und Zorn geprägt ist, mit grauenhaften Vorgesetzten oder Kollegen aufwarten kann oder durch Über-, gar lähmende Unterforderung bestimmt wird – auch dann ist die Jobsuche eine gefühlt ewigwährende Prüfung, vergleichbar mit Asterix‘ und Obelix‘ von Hindernissen gespickter Reise nach Rom und der verzweifelten Suche nach Passagierschein A38, immer auf einem schmalen Grat zwischen Verzweiflung und Wahnsinn, Hoffnung und Freude balancierend. 

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Ode an die Freizügigkeit

Meckern ist einfach, loben hingegen schwer. Ich weiß das und gleichzeitig hoffe ich sehr, dass dieser Blog nicht als Ventil für missverstandene GenY-Trolle empfunden werden könnte, die frustriert, überlastet und/oder arbeitslos in die Tasten hacken, weil das Nachmittags-TV Programm seit Ende von „Britt – Der Talk um Eins“ und der „Abschlussklasse“ (das Original, nicht die „krasse“ Neuauflage) dramatisch an Unterhaltungspotential verloren hat.

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